Aller guten Dinge sind... VIER!

Aktualisiert: 3. Juli 2018

Von 27. bis 29. Juni fand bereits zum vierten Mal unser YoungstarsLab für Auszubildende und dual Studierende statt. Über drei Tage arbeiteten elf Youngstars aus fünf Unternehmen an kniffligen Fragestellungen aus dem eigenen (Unternehmens-)Alltag. Herausgekommen sind am Ende nicht nur tolle Ideen, sondern ebenso tolle Teams, die bis zum Refresher im September ordentlich Gas geben wollen!


Aber noch einmal zurück zum Anfang…


Mittwochmorgen, 9:00 Uhr. In einem (noch) leeren Workshop-Raum liegen Post-its, Permanent-Marker, Klebeband und jede Menge toller Tools bereit. Das Frühstück ist angerichtet, der Kaffee gekocht – fehlen nur noch unsere Youngstars. Noch zögerlich schieben sich kurz darauf die ersten Personen durch die Tür und schauen sich neugierig um...


Als ich am Mittwoch hier ankam, hatte ich überhaupt keinen Bock. Ich dachte, ich werde jetzt über drei Tage je 8 Stunden lang mit Powerpoints zugetextet. Zum Glück ist das nicht so - jetzt bin ich richtig motiviert!

Wie, keine Reihenbestuhlung?


Für Tag 1 stand Design Thinking auf dem Plan: Nach einer kurzen Einführung in die Methode ging es direkt richtig zur Sache. An der NeedsWall sammelten die Youngstars ungestillte Bedürfnisse und Probleme aus dem eigenen privaten oder beruflichen Umfeld. Und da gab es einige! Angefangen beim Essen in der Kantine über das Bildungssystem bis hin zur Integration von Flüchtlingen wurde kein gesellschaftlicher Bereich verschont. Am Ende aber machten zwei absolute Trendthemen das Rennen: Kommunikation und New Work!


Raus mit euch!


Ausgehend von den eigenen Annahmen und Erfahrungen gilt es im Design Thinking, auch „echte Nutzer“ und potentiell Betroffene einzubinden. In knapp zwei Stunden führten unsere Youngstars knapp 50 Interviews in Supermärkten, S-Bahn-Höfen und Restaurants, um pünktlich zum Spiel Deutschland gegen Südkorea Feierabend machen zu können. Nur soviel dazu: Auch ohne Sieg hatten wir einen super Abend, der die Grundlage für Tag 2 bildete.


Von Mitteln und Kompetenzen


Nachdem Interviewergebnisse interpretiert, Personas entwickelt und Ideen gebrainstormt waren, galt der Nachmittag des zweiten Lab-Tages dem Festigen der Teams. Nach Effectuation-Logik wurden zunächst Mittel gesammelt, Kompetenzen erörtert – und das ein oder andere Talent ganz neu entdeckt. Vor allem die Analyse der Teamrollen verhalf unseren Teams am Ende zu einem der wichtigsten Erkenntnisse: Je unterschiedlicher das Team, desto besser!


Prototypen und nächste Schritte


Nach Nutzerbedürfnissen und Teamkompetenzen standen an Tag 3 endlich die Ideen der Youngstars im Mittelpunkt. Mithilfe der Methode LeanStartup wurden Hypothesen gebildet, mögliche Vorgehensweisen für Hypothesentests und erste Prototypen erörtert – und so manch eine Idee im Zuge hitziger Debatten wieder in Frage gestellt.


Bis zum 20. September haben unsere Youngstars Zeit, an ihren Ideen zu tüfteln und diese mit potentiellen Nutzern und Experten zu überprüfen.


Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Termine.



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